Pflanzenschutzmittel ist hochgiftig für Haustiere

Jährlich werden in deutschen Gärten 540 Tonnen Pestizide zum Schutz der Pflanzen eingesetzt. Da "Pestizid" nur ein Oberbegriff für eine Vielzahl von Stoffen ist, können die Auswirkungen auf die Gesundheit der Tiere ganz unterschiedlich sein. Pestizide werden zu den gefährlichsten Umweltgiften der Welt gezählt.

Professor Gilles-Éric Séralini von der französischen Universität Caen und sein Team entdeckten kürzlich, dass die meisten Pflanzenschutzmittel bis zu 1000 Mal giftiger sind, als bisher angenommen. Fast alle Pflanzenschutzmittel weisen sogenannte »inaktive« oder »inerte« Inhaltsstoffe auf, die als Wirkungsverstärker agieren, um die Gesamtwirkung der primären aktiven Inhaltsstoffe zu erhöhen. Bisher wurde angenommen, es handelt sich um unbedeutende Zutaten, aber diese »inaktiven« Inhaltsstoffe - der angeblich harmlosen Präparate - sind hochgiftig und gefährlich. Wie in der Experten- Zeitschrift BioMed Research International (BRI) berichtet, untersuchte Prof. Séralini neun Pflanzenschutzmittel, acht dieser Pestizide erwiesen sich als deutlich giftiger, als vorher angenommen. "Wir haben festgestellt, dass sich in den untersuchten Pestiziden versteckte Gifte befinden, deren Langzeitwirkung nicht untersucht wurde." 

  • Roundup (Monsanto) ist ein Unkrautvernichter-Cocktail, der sich als das giftigste Pflanzenschutzmittel herausstellte. Roundup strotzt vor toxischem Glyphosat, das wiederum Geburtsschäden, Hormonstörungen, Krebs und andere Krankheiten bei Mensch und Tier verursachen soll.
  • Glyphosat „stört die Embryonalentwicklung und kann zu Aborten führen. Glyphosat wird weiterhin verdächtigt, Missbildungen zu verursachen und krebsfördernd zu sein, sowie negative Effekte auf das Nervensystem zu haben.

Die Chemikalien gegen Unkräuter, Pilzkrankheiten, Blattlaus etc. wirken verlässlich, sie töten jedoch auch nützliche Tiere wie Bienen, Marienkäfer und Regenwürmer und den Boden gelangen sie ins Grundwasser und damit in unsere Nahrungskette. Pestizide werden meist direkt auf die Pflanzen gesprüht. Sobald sie auf Blättern getrocknet sind, ist es eher unwahrscheinlich, dass sich Tiere daran vergiften, selbst wenn die Blätter abgeleckt werden. Sie müssen jedoch darauf achten, dass die Tiere das Gift nicht vorher aufnehmen können. Pflanzenschutzmittel werden auch über die Haut des Tieres aufgenommen oder beim Versprühen eingeatmet. Die häufigsten Vergiftungen der Tiere treten durch Carbamate oder Organophosphate auf.


Sie erkennen eine Vergiftung des Tieres durch Sabbern, Muskelzittern, Appetitlosigkeit, Erbrechen und mangelnde Koordination des vergifteten Tieres. Also bitte Vorsicht bei offener Lagerung der Stoffe und beim Sprühen. Pflanzenschutzmittel sind auch für Kinder giftig und gehören immer unter Verschluss. Grundsätzlich sollten Sie auf synthetische Pestizide verzichten und organische Mittel wie Brennnesselbrühe gegen Läusen und Milben bei den Haustieren einsetzen.

 

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