Pflanzen die für Tiere hochgiftig sind

Einige Pflanzen sind giftig für Tiere

Die Vergiftung eines Tieres ist so schnell passiert! Vor allem junge Tiere sind neugierig, knabbern alles an, was sie erreichen. Leider werden Tiere nicht instinktiv gewarnt vor unbekömmlicher, giftiger Nahrung. Daher sollten Sie darauf achten, dass einige Pflanzen für Tiere niemals erreichbar sein sollten. Sollte Ihr Tier trotzt aller Vorsicht dennoch mit den Pflanzen in Berührung gekommen sein und Sie vermuten eine Vergiftung, sollten Sie mit dem Tier umgehend! zum Tierarzt fahren.

Folgende Symptome können auf eine Vergiftung beim Tier hinweisen:

  • Das Tier tollt nicht herum, sondern versucht sich zu verstecken und liegt auf dem Rücken und streckt den Kopf hoch, um besser Luft zu bekommen
  • Der Speichelfluss des Tieres nimmt stark zu
  • Schaumbildung am Maul des Tieres aufgrund vermehrtem Speichelfluss
  • Erbrechen
  • Ihr Tier bekommt starken Durchfall, da bei einer Vergiftung des Tieres der Darm nicht mehr richtig arbeitet. Der Kotauswurf verflüssigt.
  • Krämpfe, Zittern, Herzrasen, starkes Hecheln
  • Untertemperatur
  • Blutiger oder schwarzer Stuhl
  • Blutiges Erbrechen
  • Die Tiere haben Schmerzen

Der Körper des Tieres zeigt durch die genannten Symptome bereits die ersten Reaktionen auf das aufgenommene Gift. Bei einer Vergiftung des Tieres durch Pflanzen kann es innerhalb kurzer Zeit zu mehrfachen Erbrechen kommen. Auch wenn es nicht immer angenehm ist: schauen Sie sich das Erbrochene genau an. Oft erkennen Sie z.B. Pflanzenreste etc., und der Grund der Vergiftung des Tieres wird offensichtlich.
Die ersten Maßnahmen bei einer Vergiftung:

 

Bringen Sie das Tier ohne Zögern zum Tierarzt!

Sollten Sie eine Vergiftung des Tieres vermuten, informieren Sie die Praxis möglichst telefonisch darüber, dass es sich um einen Notfall – eine Vergiftung des Tieres – handelt. Nennen Sie die Art der Vergiftung, wenn Sie die Ursache kennen. Sollten Sie noch Teile des Giftstoffes haben, nehmen Sie diese vorsorglich bitte mit zum Tierarzt. Das rechtzeitige Handeln ist enorm wichtig! Gerade bei einer Vergiftung zählt jede Minute, denn je länger der Giftstoff im Körper des Tieres bleibt, desto schwieriger ist es, die Giftstoffe wieder aus dem Tierkörper zu eliminieren.

Atemwege frei halten

  • Ist Ihr Tier bereits bewusstlos, sorgen sie unbedingt dafür, dass die Atemwege frei sind. Viele Tiere sterben nicht an der Vergiftung, sondern ersticken an ihrem eigenen Erbrochenem. Auch Schleim kann die Atemwege blockieren. Schauen Sie bei einem Transport des Tieres immer wieder ins Maul, da auch bewusstlose Tiere sich noch erbrechen können.

 

Tier unbedingt ruhig halten

  • Hunde und Katzen geraten leicht in Panik, wenn plötzlich Lähmungserscheinungen auftreten. Durch diese Panik steigt der Blutdruck, der die Giftstoffe noch schneller in den Blutkreislauf bringt. Daher das Tier unbedingt ruhig halten und möglichst nicht unbeaufsichtigt im Auto transportieren.

 


Die Eibe ist wohl die bekannteste Gift- Pflanze mit sehr schneller Giftwirkung. Frisst ein durchschnittlich großes Pferd auch nur 100 bis 200 Gramm der immergrünen Nadeln (entspricht in etwa einem kleinen Zweig), kann durch die Lähmung von Herz und Lunge der Tod innerhalb weniger Minuten eintreten. Giftpflanzen, die erst nach einiger Zeit zu Problemen führen, sind nicht weniger harmlos, da das Gift sich häufig im Körper der Tiere anreichert und sie vergiften sich schleichend. Treten dann nach Monaten oder Jahren die ersten Symptome auf, können Organe bereits irreparabel geschädigt und eine Behandlung der Tiere bereits aussichtslos sein.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Garantie für die Vollständigkeit der aufgeführten Pflanzenliste übernehmen können. Aber Sie als Tierbesitzer sollten zumindeste bei diesen Pflanzen sehr vorsichtig sein, wenn Ihr Tier davon gefressen hat, denn sie können für Ihr Tier giftig sein.

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